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Category Archives: Interviews & reviews

Istari Lasterfahrer, Sozialistischer Plattenbau, Karl Marx Stadt – ein Gedächtnisprotokoll

Die Redaktion unserer Wandzeitung “Der Gluediver” hatte seine Bemühungen mit dem Arbeitskollektiv “Sozialistischer Plattenbau“in Kontakt zu treten zuvor angekündigt gehabt. Dies ist unlängst geschenen und uns hat ein frei gewählter Kollektivteil Rede und Antwort gestanden. Dabei ging es um Lasterfahrer, Herrengedecke, edle Tropfen und den Baustand unserer imaginären Metropole Karl Marx Stadt. Zusätzlich ist es uns gelungen den Inhalt dieses Interviews und eines mit dem Ortsvorsteher/in der Gemeinde Karl Marx Stadt, in ein Blatt des imperialistisch/kapitalistischen Auslands zu platzieren. Namentlich dem SKUG aus Österreich. Damit ist unserer Wandzeitung nahezu eine Eulenspiegeltat gelungen. Mehr dazu und das zweite Interview im Dezember.
g:
Du hast dein Label 1999 gegründet, was waren da deine konkreten Intentionen?
istari_lasterfahrer:
Hauptsächlich meine eigene Musik auf Platten zu veröffentlichen.
Da kam aber sehr schnell auch dazu anderer Leute Musik rauszubringen. Das waren dann zuerst Compilations. Später hab ich dann auch ganze Platten von Bekannten gemacht. Zuerst waren da auch die dubcore 7inch Serie – wo es dann so Split Singles gab. Es gab auch Kooperationen mit anderen Labels, wie Complication 27 oder sprengstoff records.
Also die Hauptintention war zuerst eigene Musik raus zubringen – ohne irgendwie mit Labelbetreibern über meine Musik reden zu müssen und später eben auch Zusammenarbeit mit anderen Musikmachenden oder Schallplattenrausbringern.
g:
Gab es keine andere Möglichkeiten für dich zu veröffentlichen, oder war das eher eine “politische” Entscheidung (diy) bzw. wie ist das gemeint, nicht mit Label Leuten über deine Musik sprechen zu müssen?
istari_lasterfahrer:
Irgendwie vielleicht beides. Einerseits war meine Musik zu schröpselig, zu LowFi oder schlechter Sound für die Leute die ich kannte und ich bin auch nicht so kontaktfreudig – von wegen überall hinzurennen um denen meinen Kram aufzudrücken. Die andere Seite war dann vielleicht politisch zu sehen. Obwohl ich das nicht so nennen würde. Ich hab ja schon knapp 10 Jahre bevor ich das Label Ding angefangen habe Musik auf Kassetten und später Cdrs kopiert und verteilt. Allerdings auch in sehr kleinen Auflagen und dann auch an einen eher kleinen Kreis von Leuten.
Mit der Punkband, in der ich Schlagzeug spiele(Heimatglück), hatten wir 1997 unsere erste Single selber ins Presswerk gegeben. Ich dachte mir irgendwann das mach ich jetzt auch mit meinen eigenen Sachen.
Das politische daran ein eigenes Label zu machen, die D-I-Y Fahne hoch hängen und so, spielt eher nicht so die Rolle. Das ist zwar auch so im Hintergrund, aber irgendwie war das eher eine Konsequenz in dem was ich bisher gemacht habe. Ich hatte auch keine Ahnung wie das geht ein Label zu machen, also Buchhaltung und Vertriebssachen und wie man die Sachen im Presswerk abgibt und wie das Artwork gemacht werden muss.
g:
War das schwer, das Geld für die ersten Pressungen zusammen zu bekommen – musstest du da das Konfirmationsgeld auf den Kopf hauen? Und ist das dann von Anfang an alles glatt gelaufen? Von wegen, wie man sich vorstellt wie eine Platte zu klingen hat und was man dann aus dem Presswerk bekommt, etc.
istari_lasterfahrer:
Hab ja nie Konfirmationsgeld bekommen. Wo das Geld genau herkam weiß ich auch nicht mehr. Ich hatte damals glaub ich irgendeinen Job, wo ich was überhatte und hab hier und dort Einsparungen im Lebensstil vorgenommen. Das war dann auch nur eine 100er Auflage die ersten beiden Singles. Ich habe kein Mastering Studio besucht sondern das einfach das Presswerk machen lassen. Die Litofilme für den Label und Coverdruck hab ich einfach auf Folie am Laserdrucker gemacht, um die 40 Mark, die das damals pro Bogen gekostet hat, zu sparen. Das Presswerk hatte dann auch zurückgefragt, ob das so sein soll weil es dann beschissen aussehen würde. Testpressungen hab ich mir auch gespart und mich überraschen lassen. Die Musik hab ich damals ja noch auf nem Tapedeck zusammengemischt und dann wieder in den Rechner aufgenommen um es auf CD zu brennen, als Master Kopie fürs Presswerk. 1997 haben die hauptsächlich DATs genommen. Später hab ich dann immer schön das Geld von Auftritten angesammelt um es für Plattenpressungen zu haben.
g:
Produzierst du noch immer so Platten wie gerade beschrieben, ohne Testpressung etc.
istari_lasterfahrer:
Bei 7inches kann es schon vorkommen das ich keine Testpressungen habe, bei den 12inches aber meistens schon.
g:
Man kennt einige Produzenten elektronischer Musik die aus dem Punk Umfeld kamen. (Die Liste reicht da von Marusha bis Ikonika) Ich würde dich da mit Heimatglück dazu zählen. Diese Verknüpfung scheint fast schon ein urbaner Mythos geworden zu sein oder gehört zum guten Ton?! Ist diese Verknüpfung eine nahe liegende? Wie war das bei dir?
istari_lasterfahrer:
Die Trennung Punk und elektronische Musik gibt es ja immer noch auch wenn sie gerade mal wieder etwas durchlässiger zu sein scheint. Ganz früher, bevor ich dann irgendwann Punk Musik gehört habe, habe ich gerne so Grandmaster Flash und heaven 17 gehört bzw. von nem älteren Bruder eines Freundes kopiert. An nem Computer Musik zu machen hab ich auch schon gemacht bevor ich Punk Musik gehört oder gemacht habe. Das ist bei mir wenn überhaupt so parallel verlaufen. acid house fand ich damals mit 15 ganz lustig, auch so Sachen wie Kraftwerk oder die synthesiser Sachen auf der Extrabreit Platte oder Effekte bei der Fehlfarben Platte. Techno hat mich nicht so interessiert, zumindest nicht soweit das ich mir Tonträger besorgt habe. Das kam dann erst später mit Jungle und uk hardcore um die 94 rum.
g:
Würdest du für dich trotzdem Gemeinsamkeiten sehen?
istari_lasterfahrer:
Teilweise ja. Vom Produzenten Standpunkt mehr. Auch teilweise vom Besetzen von Räumen und das veranstalten von Partys oder Konzerten her.
g:
In welchem Umfeld (Szene) hast du damals das Label hinein gegründet? Wie hat sich diese Beziehung bis heute entwickelt?
istari_lasterfahrer:
Ich hab einfach Platten gemacht und nichts gewusst von irgendeiner Szene. Das ist das merkwürdige. Ich hatte ein paar Vertriebsverbindungen, das waren teilweise Mailorder aus der Noiseszene, andere eher kleine Electronica Sachen und dann hatte ich eine Platte in dem Hamburger otaku Plattenladen gefunden, wo auf einen Aufkleber drauf stand das die Platte von digitalworldnet vertrieben wird. Den hab ich dann angeschrieben und irgendwie gemerkt, dass das was die vertreiben auch mir am besten passt. Von dort aus hat sich dann mehr entwickelt. Zum Beispiel haben dann auch noch andere Leute in anderen Ländern Labels angefangen und auch Mailorder zu betreiben. Ich kam nicht einmal auf die Idee im Plattenladen den Menschen zu fragen wo ich meine Platten vertreiben kann.
g:
Ich assoziiere dein Label mit dem Genre breakcore (breakcore als eine Art Sammelbegriff, also nicht statisch). In Berlin ging da vor einigen Jahren noch einiges. Jetzt scheint mir das eingeschlafen oder durch andere Szenen besetzt zu sein. Wie war das in Hamburg gabs/gibts da eine entsprechende Szene. Wenn dein Label etwas mit dem Genre breakcore gemein hat, spürst du solche Veränderungen? Oder ist das nur in meiner Wahrnehmung so?
istari_lasterfahrer:
Als ich angefangen habe wusste ich noch nichts von dem Begriff breakcore. Ich würde mein Label inzwischen auch in der breakcore Szene verwachsen sehen, auch wenn der Begriff irgendwie immer unklarer für mich wurde. Vor ein paar Jahren kam es da wohl zu einem overkill. Irgendwie haben dann viele der damaligen breakcore Produzenten angefangen was anderes zu machen. Teilweise auch mit recht klaren schnitten, so wie gestern hui und heute pfui. Na ja egal, ich kanns teilweise verstehen und dann auch nicht. In Hamburg hat das eh schon immer eher geschlafen oder war recht klein, bis auf die Leute aus dem hardcore/gabba Umfeld die Partys gemacht haben, ein paar Leute aus der drum and bass Szene und die Geschichten bei mfoc im Pudel am Sonntag. Und das war es dann auch. Zur Zeit würde ich sagen ist das ganze recht spärlich in Hamburg, aber zum Beispiel Berlin oder anderswo, war da immer schon mehr los gewesen wenn es um diese Musik ging oder deren verschiedenen Ausläufer.
g:
Hast du das auch an Verkäufen von Platten gemerkt oder sind das bloß die Produzenten die sich von der “Szene” distanziert haben?
istari_lasterfahrer:
Nee die Plattenverkäufe sind auch zurückgegangen. Ich denke das ist auch eine Mischung daraus das Leute Musik mehr und mehr als mp3 oder audiofiles haben. Das mehr und mehr mit traktor oder ähnlichem, also dem Rechner auflegen. Aber natürlich auch das was gerade so angesagt ist, die Genres ändern sich ja auch. Das scheint auch irgendwie auf das Angebot abzufärben und auf das was Leute auflegen. Wenn jetzt von einer Musikrichtung nur noch knapp 7 Platten im Jahr rauskommen dann wird es für DJs auch irgendwie langweilig (meine ich).
Einige der vielen “breakcore” Veröffentlichungen zum peak waren ja auch irgendwann in der so genannten pattern Falle, formalistisch und irgendwie dann unüberraschend und irgendwie nicht frisch. Vielleicht haben sich so die Soundqualitäten immer mehr perfektioniert, was mir aber persönlich eher weniger wichtig ist.
g:
Wie reagierst du mit deinem Label und als Künstler auf solche Umbrüche?
istari_lasterfahrer:
Bei dem Label haben mich eh auch immer andere Sachen interessiert, bei der Musik machenden Seite ebenso. Ansonsten reagiere ich da langsam drauf oder gar nicht. Was das raus bringen von Musik betrifft, ich reagiere da mit kleineren Auflagen drauf und auch mit runterladen von Musik. Ironischer Weise hab ich selber bevor ich Platten raus gebracht habe meine Musik im Netz (bbs systeme und internet) schon als downloads angeboten.
g:
Durch die Karl Marx Stadt Veröffentlichung habe ich deine bandcamp Seite entdeckt. Lohnt sich das für dich, wie viel streichen die ein …etc?
istari_lasterfahrer:
Bandcamp scheint relativ wenig einzustreichen. 10% glaube ich. Ob sich das lohnt weiß ich nicht, bei junodownloads verkaufe ich auch. Ich würde aber sagen, dass die digitalen Verkäufe bei mir noch weit hinter den Einnahmen aus Platten sind. Um davon eine Plattenproduktion zu machen bin ich eher noch weit entfernt.
(Bin eben mal kurz runter zum Kiosk)
g:
Bisher wurden die LPs von KMS bei Lux Nigra veröffentlicht. Jetzt bei dir. Wie kommts?
istari_lasterfahrer:
Weil ich sie raus gebracht habe. Lux Nigra hat glaube ich schon länger nichts mehr veröffentlicht. Ich hab KMS, nachdem ich ihn(Christian Gierden) von den society suckers und den KMS Sachen kannte, das erste Mal in Leipzig auf einer Party getroffen, wo die suckers und ich aufgetreten sind. Ich hatte ja auch schon eine kleine Weihnachts-CDr gemacht wo er drauf war. Und das eine Stück, was er mit lxc gemacht hat, für die eine bomb fi dub 12inch. Ich fand seine Sachen immer super und dann hab ich von lxc gehört das Christian noch ein ganzes Karl Marx Stadt Album zusammen hat. Da hab ich ihn dann gefragt und so kam das dann zustande.
g:
Ist das ein Glücksfall, Normal oder viel Arbeit?
istari_lasterfahrer:
das was?
g:
KMS/Suckers ist ja nicht irgendwer. Waren einer der wenigen „deutschen“ Acts die damals bei der Transmediale/Wasted auftreten konnten. Früher dachte ich einmal, die suckers könnten sich zu einer Alternative von mouse on marse entwickeln. Hätte ich ein Label würde ich mich freuen KMS machen zu können. Wie ist das für dich? Ein Glücksfall, Normalfall oder Business?
(Davon abgesehen wollte ich früher mal ein Kassettenlabel machen und hatte auch die suckers gefragt. Aber bis auf ein paar Treffen mit Christian kam da weiter nichts zustande.)
istari_lasterfahrer:
Dann ein Glücksfall. Das hör ich jetzt alles auch zum ersten Mal.
Welches Kassettenlabel?
g:
Das, das dann nie eines geworden ist – confuse a cat rec.
istari_lasterfahrer:
Super Titel.
g:
Na ja ein bisschen mehr wirst du zu KMS schon gewusst haben. Sonst macht man doch nicht einfach eine Doppel LP im goldenen Cover.
Hast du die Sache in einer üblichen Auflage gemacht oder ein paar mehr gepresst?
istari_lasterfahrer:
Ich wusste nur das KMS Christian Gierden ist. Eher mehr wusste ich über die society suckers. Ich habe dass jetzt in der üblichen Auflage von 350 Stück gemacht. Was aber schon eine Menge ist.
g:
Okay. Was ich amüsant fand, ist, dass ihr beide Bezug nehmt auf Projekte des real existierenden Sozialismus. (karl marx stadt/sozialistischer plattenbau) Habt ihr das mal thematisiert. Kannst du mir dazu vlt. noch ein bisschen was sagen/schreiben?
istari_lasterfahrer:
Der Name des Labels stammt von meiner damaligen Freundin. Die hatte das aufgebracht. Die Verbindung Plattenbau mit Vinyl raus bringen gibt es glaube ich x Mal. Zumindest weiß ich noch von 2 anderen Labels. Das sozialistische find ich gut da im Titel. Dass das jetzt so gekommen ist und zusammenpasst ist schon interessant. Hmm, was kann ich da sonst noch zu sagen.
g:
Ich unterstell euch einfach Mal (nicht böswillig), dass die Entscheidung für solche Namen über bloße Ironie hinausgeht!?
istari_lasterfahrer:
Wie es bei KMS steht weiß ich nicht. Ich habe den Namen des Labels völlig unironisch gewählt. Das Wortspiel mit Plattenbau und Vinylschallplatten find ich eher blöd. Das (Plattenbau, g.) hat eher was mit serieller Produktion zu tun, auf der einen Seite und der Idee einer anderen Form des Warenaustausches (Sozialismus, g.) auf der anderen. Ist aber auch nur eine Idee, nicht das ich jetzt da so was wie eine Philosophie oder eine Theorie im Bezug des handeln des Labels habe, die es dann gilt ausgeführt zu werden. Sondern eher so was wie, ich geh jetzt mal da die Böschung lang statt auf der großen Straße.
g:
Wie wichtig ist es dir als Istari Lasterfahrer aufzutreten. Steht da was an?
istari_lasterfahrer:
Auftritte sind schon wichtig, trete gerne auf – ist ja auch eigentlich die einzige Möglichkeit mal zusehen wie die Musik so funktioniert die ich mache. Stehen bestimmt auch noch Sachen an, im Moment ja eher mit classless kulla, aber im nächsten Jahr mit KMS ein paar Auftritte. Mal sehen was es da gibt, ob ich was Besonderes mache oder nicht. Das weiß ich noch nicht.
g:
Nun kann man ja nicht musikalischen Entwicklungen vorgreifen, aber wahrscheinlich probierst du schon rum, so dass sich deine Musik in mehr als nur Takt und Rhythmus unterscheidet.
Bahnt sich da was an, vlt. Bezgl. Produktionsmöglichkeiten oder musikalische Vorlieben?
istari_lasterfahrer:
Schwer zu sagen, das hängt immer von der Zeit ab, die ich habe. Würde ich die haben, würde ich mehr mit Geräten und analogen Sachen arbeiten, aber zum arrangieren und produzieren kostet das immer mehr Zeit als nur was mit Samples und virtuellen Sachen zusammen zu bauen. Aber ich kann das nur schlecht sagen was da rauskommt, wenn ich was mache.
g:
Es scheint du lenkst dich durch Lohnarbeit von den schönen Sachen des Lebens ab?
istari_lasterfahrer:
So sieht es aus. Und das Label und der Mailorder macht auch viel Arbeit wenn das nicht alles nur rumdümpeln soll.
istari_lasterfahrer:
Bin schon am Kartoffeln schälen.
g:
Hattest du mal gehofft von der Musik verlegen/machen zu leben?
istari_lasterfahrer:
Ich glaube so wirklich gehofft hab ich das nicht. Um von dem Verlegen von Musik zu leben braucht es glaube ich soviel Arbeit und Kompromisse das ich da keine Lust darauf habe. Dass es einen minimalen Teil finanziert und sich vor allem von selbst größtmöglich am Laufen hält (das Label), das finde ich schon gut. Die Relation Aufwand und Gewinn (finanziell) greift da aber nicht wirklich.
Beim Musikmachen könnte ich mir das Hoffen schon vorstellen.
g:
Das hast du schön formuliert. Letzte Frage. Welche aktuelle Musik hat dich das letzte Mal so richtig gekickt?
istari_lasterfahrer:
Puh schwierig.
g:
Gehst du jetzt deine Platten durch?
istari_lasterfahrer:
Kommt ja auch an wo und im welchem Zusammenhang. Auf dem Tanzboden weiß ich es nicht, weil ich dann nicht zum DJ gerannt bin um nachzufragen.
ja im kopf
Ich glaube das wird schwierig: devilman fand ich live sehr mitreißend. Die Band maison derrire aus Hamburg sehe ich sehr gern und hör sie gerne. Dann gibt es einen Haufen Platten die ich gut finde, die ich immer wieder in die Hände kriege.
g:
Okay lassen wir das so stehen.
istari_lasterfahrer:
Schwer zu sagen, da mich meine eigene Musik immer sehr kickt. Irgendwie hab ich dann überall sonst auch einen zu sehr im System Musik steckenden Ansatz Musik zu erleben, nicht immer!
g:

Felix vielen Dank für deine Ausdauer, vielen Dank für dieses Int

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Neurosis Orchestra and Lfo Demon are back from a mad, mad weekend in Holland. What can I say – it has been a really good time in Tilburg on the ZXZW festival. The concept behind the festival is pretty awesome: all alternative venues in town join forces to organize a massive event that lasts one week. I guess it is pretty nice for the local community as everbody collaborates on this project one time a year: representing independent culture.

Getting out of the car on friday night we were glad to get some cold beer in the backstage area to forget about the horrors of the motorway. The whole breakcore line up worked as The shape of Breakcore to Cum. Good work, Mr. Bart Hart. Of course we missed most of the acts like Doormouse, Otto von Schirach and Rioteer in the Main Hall playing over a special 8 speaker sound system. And also the sets of Assassin and FFF. Damn, all this could have been fun. So we just saw a bit of the set of Electric Kettle and Floorclearer, who played his excellent mashed up core beats. We went meanwhile on the other side of the street to the V39 venue to see a bit of Pisstank. Andi rocked the crowd with his unique Ravecore straight outta London. Back to the Kleine Zaal Ladyscraper was about to turn up the hardness factor and stood headbanging on stage. Then it was already time for me to perform as Lfo Demon. What can I say? I shouldn´t drink before going on stage. I freaked out so much and acted so stupid I couldn´t move my head for 2 days due to a massive muscle ache. Ouch! I managed to crawl off stage while Judith Priest started playing. Getting trashed, off to bed.

The next day we checked the Peter Beste exhibition. The pictures mainly originated from his book on Norwegian Black Metal which I discovered already a few weeks ago. On the other side of the gallery the Antenne/ Sam Sam store was located. I never saw the mash up of an second hand clothes store and a vinyl store before. Here it is in the Noordstraat of Tilburg: second hand clothes and all the records you ever dreamed of. I even found a copy of the “Higgins Ultra Low Track Glue Funk Hits, 1972-2006″. On the way to the next venue we saw the artist Knitta at work: Street art with Yarn. We went on to an exhibition of graphic artists who sold their posters, mainly on bands. The vegan cuisine there was the most delicious food I had in a while with grilled beetroot and pumpkin.

Further on to the European Noise Contest in the NS16 venue. We first saw Kaiserschnee who made a performance that could have been influenced straight from the writings of Theodor W. Adorno: The caged subject in the administered world. The scientist – Kaiserschnee dressed like a surgeon – as the protagonist of the blind reason raging like a madman. Subjectivity as a mimesis to the productive forces that are out of control and humans struggling with alienated labor represented by an electric oven and some bread rolls. Beyond the expectations that the proletariat was about to bake the bread Kaiserschnee put over the oven on this head. Instead of the leftwinged claim of taking over the whole bakery (as a hegelian-marxian “Aneignung” of the means of production) the fatalistic story ended with world downfall which was symbolised by the gesture of throwing the oven into the audience. It crashed on the floor and caused a short circuit, all sounds went off. Bravissimo!
Kakawaka´s performance started as a caricature of a rock musician on a midi keyboard. After some stunts he undressed and under his clothes his yellow stage outfit appeared. The rest of the show reminded at some looney tunes character on acid. He played with a gigantic fork with some attached microphone. Later on the microphone was detatched to a metal joist in the room. Running on it with a sinister grin on the face and falling to the floor after a frontal collision made some more harsh noises. It was pretty interesting to see how Kakawaka played with the expectations of “being funny”, experimenting with the tipping point where the atmosphere of grotesque nonsense was about to collapse.

Oh – and there was a jury! Between a few performances a jury equiped with various characters that could be casted straight for a movie judged the performances. You remember Bob of Twin Peaks? He was one of he jurors, alongside with a woman in a leopard dress. Sitting there with a glass of red wine the jurors gave the whole event the real Eurovision Grand Prix atmosphere. Actually this was one of the most impressing events I saw in the while. I like it when the relationships between artists, audience, performance, entertainment and artwork gets fluid.

Later that day we were about to perform as Neurosis Orchestra. Playing our dark Dubstep tunes in a concert atmosphere was a new experience for us and we enjoyed it. Our songs worked well, the sound was loud and awesome and we decided after the show to work more on a hybrid between Doom Metal and Dubstep. Afterwards we talked a bit with the sound engineer about the difference between Paul Elstak and the Darkraver. We stayed in the V39 venue and watched the Japanese invasion with DJ Shabushabu and Maho Thaidisco and their pop inferno. Afterwards the sound got wilder with distorted mashcore by the USA Kings. Dj Pinchado finshed the evening with broken beats somewhere between the Agriculture and Word Sound: No 4/4 rhythms but uneven loops. We left at some point to see the rest of the DJ set of Chris Moss Acid in the “Studio”: Acid in all varieties from Luke Vibert orientated stuff to extremly broken amens at the end. Excellent set in a totally crowded venue. Off to bed.

The next morning we figured out that there wasn´t a single café or bakery open so we were lucky to get some…. well…. let´s say “breakfast” at Mc Donalds. And let´s also pretend the french fries were vegan as they might not even be vegetarian. No problem for the omnivoric part of Neurosis Orchestra.
We were sad to leave town as we were going to miss so many bands on the last day of the festival: Sun Ra Arkestra, Pelican, Torche, Cadence Weapon, Seein Red and so many more that we would have liked to see. But it´s quite a distance back to Berlin so we were glad to arrive back home in the late evening after a long car ride. Synopsis: An amazing festival with the most friendly organisers you can imagine.

source:

http://unkultur.olifani.de/?p=359

Tuesday, September 16, 2008

TABATA TUESDAY

Pullup Burpee

video

Monday, September 15, 2008

Monday

Tilburg, Holland

Woke up at 7: 05, reset the alarm to 7:35. Woke up, went for a run on the city streets.
Lots of people going to work, all walking or biking. VERY few cars. No one else running. Who needs to when you walk or bike everywhere. No cars to be afraid of so why wouldn’t you?
Cold out, about 54 in the morning. Found a park with a cool rope course, bars and a wire line about 50 ft. long. Ran for 20 minutes there, did a few pulls, pushes and ran back, trying to keep up with bikers. Did 100 push ups/100 squats in 3:15.

Otto and I spent the day from 10am-6:30pm working with THIS (click for link).
Did a bunch of high box jumps onto the stage and risers, wall handstand push ups and stuff for a bit.

Went and ate at the artist meal hall and then went and saw THE SUN RA ARKESTRA.
Holy shit, I cried during their first song. Some of these guys have been with the band for 50 years. I never, ever thought I would see these people play music and tonight I went and saw them for the first time. The thing is, they’re playing one block away from our hotel FOR THE NEXT FIVE NIGHTS IN A ROW, two sets each night covering a decade of music each night. Tonight was big band standards like Ellington and such.

Relaxing in the small Euro style toilet-and-shower-down-the-hall hotel until 8am rise and run.

Pre bed:
25 push up, 25 full range sit up, 25 squat x4=300
9:45, focusing on form more than speed.

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Yesterday Otto von Schirach and Doormouse arrived in Tilburg.

The MASE System was also build up in the Hall Of Fame. 8 Boxes in the hall that will give the opportunity to send sounds in all directions, using special equipment from the MASE Interface. Today Doormouse, Otto von Schirach and Rioteer will get all the instructions from Stefan Robbers from Muzieklab, who is one of the inventors of the system, and probably best know to you as from the Acid Junkies.

more news coming soon!

Ze hebben geen idee aan wie ze uiteindelijk dit logeeradres hebben te danken. Wie de persoon is die ze een week lang onderdak biedt, weten ze evenmin. Alleen zijn naam is bekend en dat hij bij de Pizzahut in Reykjavik werkt, vijftig kilometer verderop. GEM zanger Maurits Westerik en Bong-Ra zitten momenteel op IJsland om daar samen met producer Maarten Besseling voor een In A Cabin With album.

Gisterenmiddag zijn ze aangekomen in Sandgerði, een klein vissersdorpje in het oosten. In het huis van een, volgens Bong-Ra, “ vage gast” zullen ze een week lang muziek maken. Van een hutje is ditmaal dus geen sprake. “Maar luxe is het ook niet”, zegt Bong-Ra. “Maurits en ik delen één bed, Maarten ligt met zijn slaapzak naast ons in een Al-Qaida kamertje met afgebladderd behang. In de kelder hebben we onze studio ingericht.”

Een breakcore legende en een rocker die samen aan een plaat werken, is een opmerkelijke combinatie te noemen. “Om die reden hebben we ook besloten om samen iets te gaan doen. Deze twee extremen maken dit project juist interessant. Wat er ook gebeurd, het resultaat zal verassend zijn.”

Ook IJsland is bewust gekozen. Bong-Ra: “We wisten al dat we niet met keiharde beats wilden werken. We willen iets anders doen. Iets sferisch. Dan is IJsland het mooiste land om naartoe te gaan. Het klinkt misschien cliché, maar ik snap nu dat dit land echt een duidelijke eigen sound heeft. Gisteren hebben we beneden al wat lopen pielen. Je merkt meteen dat het landschap, de ruimte en de rust zijn invloed heeft op onze muziek.”

Volgende week woensdag komen ze terug, met als het goed is driekwartier nieuwe muziek. “Dat moet zeker lukken. Maurits en ik hebben een muzikale klik, we werken snel. Er zal nog genoeg tijd over zijn om de omgeving te verkennen. Dat moet ook, want we zijn juist hier naartoe gekomen om ons te laten inspireren.”

source: 3 voor 12 Lees verder

“Fractional is a quiet a quiet young man called Pierre. His music can be qualified as Gothic Erotica I guess, a dark and brooding Electronica with a strong Jungle aftertaste. Pierre literally vomits his brokenbeats and tortures them to submission, waxing them with various bleeps and crackles, smearing almost mystical pads on their bruised bodies”

New album “Come mierda” out 25 June on Brume Records (Fr) www.brumerecords.com/ with Ep vinyl. Remix by Dj hidden, Cdatakill, Detritus and Disharmony. Video clip by Antonin de Bemels. Artwork by Stf.

Distribution album Come Mierda :

Benelux : Hysterias, cod&s, Timeless network and Lood records.

France : Nuit et brouillard, season of mist and Soundworks

USA/Canada : Metropolis, Storming the base, Angle rec., Geska records and Tik

UK : code 7

Australia : Ground under Production

Japan : Electro-Ohm

Deutschland : Antzen, black rain, nova media, Sx distribution and Ad Noiseam

Switzerland : Totenlicht and Urgence disc

Russia : Monochrome vision

Spain : Politronic and Suburban-Lab

Portugal : Equilibriummusic

Denmark : Braincorp

Slovakia : Av distro

REFERENCES

– 4 Prices Verdur Rock 2005

– Boutik rock 2006

– Puredemo contest 2006

– Final of Courscircuit contest Pop-rock 2006

– Boutik Rock 2008

SOME LIVE

Sai festival Leitrim (Ireland)

Grupo de Arte Global – Sao Paulo (Brasil)

Soundstation – Liège (BE)

Alternation – Paris (Fr)

Boutik rock (Botanique) – Bruxelles (BE)

Verdur Rock – Namur (BE)

Klub Paris (fr)

Langweiligkeit Festival – Den Haag (NL)

Beursschouwburg – Bruxelles (BE)

Kiosk – Lille (Fr)

Zone in Liège (BE)

Zorba – Paris (Fr)

Skipbase – Tienray (Nl)

Sortie 23 festival (BE)

Atelier Rock – Huy (BE)

Empreintes digitales festival Droixhe

Entrepôt – Arlon (BE)

Atelier 210 Bruxelles (BE)

Inside out (Liège)

Jazz Station Bruxelles

Steegske / Frontline Gent (be)

Kiosk Lille (Fr)

ZXZW Festival Tilburg (Nl)

Natura rock Festival Philippeville

La nuit des musées Trélon (Fr)

Magazin 4 Bruxelles

Jazz Station Bruxelles

Relais TYR Bruxelles

Silent block radio session

Ventilot festival (Mons)

….

Fractional will perform at ZXZW on september 19th at The Shape Of Breakcore 2 Cum, in the Hall Of Fame, Tilburg

more info on

http://www.zxzw.nl

Breakcore. Незамеченным ему пройти не удалось. На сегодня он является одним из самых экстремальных стилей электронной музыки, который объединил в себе на основе Breakbeat и IDM, такие элементы музыкальных стилей как (Ragga-)Jungle, Hardcore Techno, Drum & Bass, а также некоторое влияние New-Rave.
Задатки стиля появились примерно в середине 90-х годов. Каким образом на свет появился Breakcore – достоверно не известно, но имеется ряд сведений, когда в Берлине и Кёльне (Германия), одна диджейская команда под названием “Bass Terror Crew“, начала ставить на своих вечеринках более тяжелые Breakbeat-пластинки, достигалось всё это игрой винила на 45 RPM, вместо изначально намеченного 33 RPM (ударов в минуту). Но при этом само название Breakcore, зародилось в другом месте. В то же время DJ Tanith, специализирующийся на Hardcore Techno вечеринках, начал ряд новых Party, где впервые в качестве стиля указывался “Breakcore“.
Примерно тогда же, в начале и середине 90-х годов, многие Hardcore Techno-музыканты уставшие от мало изменяемого в звучании и практически не эволюционирующего Hardcore Techno, и в частности Gabber, начали перенимать идеи из Jungle-музыки конца 80-х и начала 90-х (чем примерно объясняется появление Ragga-Jungle). Что стало еще одним шагом вперед в развитии нового стиля. В последствии в эту музыку стали чаще и больше добавлять ломаные ритмы, так называемые Break Beats, и особенно любимый Ragga-Jungle-музыкантами – Amen Drum. Примерную же технологию построения трека было любезно заимствованно из уже окрепшего тогда IDM, с чем связанно его большое сходство. Фоновое же звучание бочки и басса традиционно происходило из концепта Hardcore Techno, атмосфера зачастую была заимствована из индустриальной музыки, такой как различный Noise, Industrial Ambient и всевозможные урбанистические пейзажи.
Breakcore Party
В дальнейшем стиль начал выходить в отдельностоящую категорию, вырабатывать свою концепцию и “традиционность” звучания. Со временем от него ушла некоторая “рейвовость” звука, и на его замену пришла небывалая скорость, плотность, агрессивное настроение и тотальный дестрой, всё это также было сдобрено хорошей порцией стёба и угара.
Так же в развитии стиля сказался тот факт, что цены на компьютеры были в то время достаточно малы, и любой желающий умеющий обращаться с программой-трекером мог оказать помощь в развитии стиля, и таких оказалось не мало.
Считается, что первые серьезные релизы в этом стиле вышли в Берлине (Германия). Немаловажную роль в развитии Breakcore-сцены сыграли и такие известные лейблы как Riot Beats и Digital Hardcore Recordings. В частности необходимо выделить таких музыкантов как Aphex Twin и Venetian Snares, которые вывели Breakcore на новую ступень в эволюции, задав тем самым темп и зародив новое звучание.
Aphex TwinVenetian Snares
В виду того, что Breakcore изначально питал силы от совершенно разных направлений музыки, в него также пришли практически отовсюду: Breakbeat, IDM, (Ragga-)Jungle, Drum & Bass, Drill & Bass, Cyber Grindcore, Hardcore Techno музыканты, а также многие другие были не прочь попробовать себя на ниве ультраскоростных ломаных ритмов и небывалого до сего момента скопления безумной энергетики. Скучно не будет всем!
Абсолютное большинство Breakcore-музыкантов работают в рамках своих “тусовок”, и потому лейблы создаются, как правило, друзьями-диджеями или же самими музыкантами. В результате этого на лейблах существует особая концентрация, где обитают и рождаются новые доселе невиданные “стилесмешения” из самых различных, казалось бы, несмешиваемых стилей.
Дальше будут представлены основные, наиболее выделяемые подвиды Breakcore, а также “сожительство” с другими стилями.
Traditional Breakcore
Сегодня классическое звучание ассоциируется прежде всего с Venetian Snares – это жесткий и мегаскоростной Hard IDM, так же не лишённый мелодичности, и в тоже время несущий мегатонный заряд бодрой энергетики. Конечно же, Venetian Snares не был первым, но с ним мир узнал, что такое Breakcore, дав тем самым юным музыкантам новый стимул и направление.
Что слушать: Acrnym, Venetian Snares.
Venetian Snares
Mashcore
Довольно популярное и почти ставшее самостоятельным течение Breakcore. По большей части данный подвид распространён в Европе. Здесь минимум дурацкого пафоса, максимум рейвового драйва и угара. В качестве сэмплов здесь используются нарезки из популярных песен, откровенной попсы, да и практически всего, что попалось под руку автору. Всё это мешается с необыкновенной скоростью и вываливается на юные головы.
В качестве устоявшего названия используется термин Mashcore. Иногда допускают ошибку в слове, и можно встретить такое название как Mushcore.
Что слушать: Sickboy, Maladroit, Toecutter, Droon, Main$treaM.
DroonToecutter
Raggacore
Можно смело сказать, что этот подвид стал своеобразным осколком от Breakcore и теперь уже движется по самостоятельному пути. Название этому симбиозу состоящему из Ragga-Jungle и BreakcoreRaggacore. Есть несколько версий, что же такое Raggacore на самом деле. Первая, это почти тоже самое, что и Mashcore, только в качестве сэмплов используется исключительно сэмплы из Jungle-смежных стилей. По другой версии, это следующая эволюция в развитии Ragga-Jungle: убыстрённый, более ломанный и замысловатый, но, по сути и духу это тот же самый Ragga-Jungle. Обе эти версии имеют право на существование, придерживаться какой-то одной версии, по моему мнению, не стоит, а вот совместить их воедино, было бы полезно.
Что слушать: Bong-Ra, Cardopusher, Enduser, FFF.
Bong-RaCardopusher
Drum & Bass / Breakcore
Так же наиболее популярное, в виду распространённости Drum & Bass, смешение, по одной из версий, собственную руку которого приложил сам Aphex Twin заиграв несколько убыстрённый и лишённый собственной головы Drill & Bass. Так же можно выделить очень талантливого Enduser, который умело совмещает различного вида Drum & Bass c мелодичными и ёмкими Breaks, выдавая великолепное сочетание этих стилей.
Что слушать: Enduser, Amboss, DJ Floorclearer.
Enduser
Hardcore Techno / Breakcore
Казалось бы по истине классическое звучание Breakcore следует искать именно здесь, но на самом деле всё немного по другому. Здесь Breakcore-ритмика выступает на переднем плане, тогда как различный электронный Hardcore звучит на подложке. Сплав с Breakcore может быть весьма многоликим, это, как и типичное Hardcore Techno так и Gabber, и Speedcore, а так же Frenchcore (французский электронный хардкор).
Что слушать: Doormouse, RotatoR.
RotatoR
Shitcore
Это можно было бы отнести к Hardcore Techno, но данное слияние имеет место выделятся из обшей смеси с электронным Hardcore. Это весьма “тёмное” крыло, с очень грязным и тяжёлым звучанием, здесь весьма популярно всё это приукрасить нагромождением из пульсирующих шумов и снарядить гнетущей индустриальной атмосферой. Так же не редко здесь выступает на передний план различная Terror-составляющая и полнейший дестрой.
Что слушать: Electric Kettle, Passenger of Shit, Rotators Kids, Slam, Society Suckers.
Electric KettleSociety Suckers
Dubcore
Стремительно набирающий обороты, довольно новый стиль Dubstep проник в головы и к Breakcore-музыкантам. Сам по себе Dubstep в первую очередь характеризуется глубоким суб-басом и мрачной дождливой атмосферой, теперь к этому необходимо прибавить Breakcore-ритмику, и в итоге получим настоящий ломанный чилл-аутный “изюм”.
Что слушать: Aaron Spectre, Ebola.
Aaron SpectreEbola

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Abstract Breakcore (Ambient / Breakcore)
Один из наиболее мелодичных подвидов Breakcore-музыки. Он не такой быстрый и жёсткий, да и присущая ему ритмика используется исключительно для “резкого” подчёркивания мелодий. Без старых друзей в лице Aphex Twin и Venetian Snares, конечно же, не обошлось. За основу был взят Illbient, что является смесью из Ambient и IDM-мелодики, но здесь вместо IDM было взято на вооружение Breakcore-составляющая. Что из этого получилось можно услышать самим.
В качестве альтернативного названия зачастую используют термин – Abstract Breakcore. Так же не удивлюсь, если это будут называть Breakbient, что является наиболее точным определением.
Что слушать: Aphex Twin, Shinra, Tatamax, Maintain Silence, Mirra, Venetian Snares, Vorpal.
Vorpal

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Intelligent Breakcore
Добиться “интеллигентного” звучания в Breakcore не так уж и просто. В действительности это очень тонкая грань между IDM и зачастую не разделимая. С весьма большой вероятностью можно говорить о том, что под Intelligent Breakcore подразумевается мелодичный Hard IDM, но при этом всё же выделяющийся своей core-востью в звучании.
Что слушать: BLAERG, CDataKill, Enduser, Venetian Snares.
CDataKillBLAERG
Dark Breakcore
Считается, что его начало бы положено, когда сформировался творческий тандем в лице Sickboy и Bong-Ra, получивший название Servants of The Apocalyptic Goat Rave. Мрачное звучание, зачастую с Horror-атмосферой и использованием сэмплов из фильмов ужасов и различных пугающих эффектов. В качестве подложки не редко использование Dark Ambient, типичная же Breakcore-ритмика бывает иногда размыта.
Что слушать: Distimia, Hecate, rAXYOr, Servants of The Apocalyptic Goat Rave.
HecateDistimia
Brutal Breakcore
Один из самых обезбашенных и “зверских” подвидов Breakcore-музыки. Зачастую здесь используются сэмплы заимствованные у Grindcore и Death Metal-банд, но так же это может быть и “классическое” Breakcore-звучание с очень плотным и брутальным саундом. Всё это пропускается через мясорубку с такой скоростью, что даже не успеешь разбить голову о стену от получаемого экстаза. Одним из самых почитаемых музыкантов в данном направлении является человек, под псевдонимом Drumcorps, который не скрывает свою явную страсть к Grindcore.
Что слушать: Drumcorps, Curse of The Golden Vampire, Heartworm.
Curse of The Golden VampireDrumcorps
Industrial Breakcore
Довольно спорное разделение, характеризуется по большей части в более жёстком звучании и наличии индустриальной атмосферы. По сути же является довольно элегантным смешением Dark Breakcore с Noizecore Techno, в виду чего присутствует значительная часть Noise-звучания, а также наличие индустриального амбиента на подложке.
Что слушать: Kirdec, Subskan.
Kirdec

:.::BreakCore::.:.

Breakcore is a loosely defined electronic music style that brings together elements of jungle, hardcore techno and rhythmic noise, into a breakbeat-oriented sound that encourages speed, complexity, and maximum sonic density.

The style began to emerge at the peak of rave in years of 1993–1994. In Berlin and Cologne, the Bass Terror Crew provided a harder version of breakbeat by playing records on 45rpm instead of the intended 33rpm. At the same time, former hardcore techno DJ Tanith started a series of parties with ‘breakcore’ in bold fat letters on the flyer.

As hardcore techno artists were feeling a staleness in the Roland TR-909 and Roland TB-303 drum machine-based sounds, the commercial “childish” elements in Dutch gabber and the overall assaults of speedcore began to be adapted. Others felt an urge to take the ideas of early 1990s jungle and acid one step further. Artists began to incorporate more breakbeats (especially the Amen break), taking the conceptual extremity of hardcore and harsh industrial music and applying it to the drum and bass template. Straining out much of the “rave” influence on hardcore and adding a degree of complexity, breakcore was a more palletable genre for music fans who were turned off by the rave scene, and so there is something of a crossover audience for fans of extreme music of all types, including grindcore, harsh industrial music, noise music and “IDM”. This advance in “complexity” was made possible primarily by the proliferation of cheap computers and it is worth noting that the majority of breakcore was produced on cheap computers using free software, especially trackers.

There is no one clear point of generation, but some key locations include Berlin, South London, Newcastle, New South Wales, Rennes, France, Ghent, Belgium and the Midwestern US and Canada (including Milwaukee, Wisconsin, Winnipeg, Manitoba, greater New Brunswick, New Jersey, and Minneapolis, Minnesota). The first widely-known efforts did probably come from Force Inc./Riot Beats and Digital Hardcore Recordings. Breakcore as it is currently known has many of its origins on the internet, specifically around mailing lists like c8 and can be traced back to early efforts by the Bloody Fist camp in Australia; Ambush, Praxis, DHR, Breakcore Gives Me Wood and others in Europe; and Addict, Drop Bass, History of the Future and Low Res in the Midwestern US.

as found on http://www.drivl.com/users/profile/CheShA :

Influences and Development Breakcore as a genre developed from elements of many different styles of music beginning around the mid 1990s. Simultaneously, it began to evolve out of a boredom with stagnant forms of more traditional techno and rave music as well as an evolution within noise and sound art. A need for faster BPM’s as well as a more anti-authoritarian sound also pushed the various sub-genres to more extreme states. At this point pre-breakcore came from London, Berlin and Newcastle, Australia (home of Bloody Fist Records). Early influential artists include Alec Empire, DJ Scud, Panacea, Christoph Fringeli, Nasenbluten, and more. According to Simon Reynolds in the New York Times [1] breakcore is “Purveyed by artists like DJ/Rupture and Teamshadetek, the music combines rumbling basslines, fidgety beats and grainy ragga vocals to create a home-listening surrogate for the bashment vibe of a Jamaican sound system party. Others within the breakcore genre, like Knifehandchop, Kid 606 and Soundmurderer, hark back to rave’s own early days, their music evoking the rowdy fervor of a time when huge crowds flailed their limbs to a barrage of abstract noise and convulsive rhythm. It’s a poignant aural mirage of a time when techno music was made for the popular vanguard rather than a connoisseurial elite, as it is today.” [edit] Ambush Records At the same time London’s DJ Scud co-founded Ambush Records with fellow producer Aphasic which focused on more extreme noise-oriented hardcore Drum and bass. Some artist to have released on Ambush have been Christoph Fringeli, Slepcy, Panacea, and Noize Creator all of which are still productive and active in the scene today. [edit] Bloody Fist Records At the same time, the now defunct label, Bloody Fist Records based in Newcastle, Australia released many records of hardcore/gabber, industrial, and noise. Artists signed to Bloody Fist in its lifetime include Syndicate, Xylocaine, Epsilon, and Nasenbluten. [edit] Breakcore Becomes A Genre As the early days of “hardcore techno” or just “hardcore” began to settle in Europe, Breakcore as a genre began to take more concrete forms in other parts of the world. Inspired by the seminal labels above (among others) new labels such as Addict Records from Milwaukee, USA, Peace Off Record from Rennes, France and Planet Mu from London began to take a new shape, adding in more elements of mashup and IDM to the hardcore sounds. Each of these labels began to draw in aspects of their own social and aesthetic scenes into their music thus allowing for an even broader definition of what was possible in the music while at the same time also confirming certain elements of style to unite the music. Matt Earp describes his impressions of early breakcore as “a high-bpm mash-up of hyperkinetic, post-jungle breaks, feedback, noise, and Jamaican elements paired with a devil-may-care attitude towards sampling that pulls from the broadest musical spectrum of styles (hip-hop, rock, industrial, pop, and beyond).” [2] One of the most controversial issues in Breakcore is that of the mere existence of the genre. Because it pulls liberally from other musical genres, there isn’t a consensus on what is and what isn’t Breakcore, or even over the usefulness of the term itself. Because of the fragmentation, the Breakcore scene isn’t centered in any one geographical location, but is rather scattered into disparate groups. Perhaps the one place where Breakcore’s “voice” can be heard is virtually, through the internet and various online forums, such as those at C8. [edit] The Amen Break While Breakcore is definitely not only organized around the cutting and distortion of the Amen Break, it is a key to defining the genre. The amen break in Breakcore is primarily used at high-speeds and edited to produce jarring effects when distorted and layered in combination with almost any sound. This particular drum-break sound characterizes many breakcore songs and is still used as a key factor to define the sound. This is in line with breakcore’s tendency to create a post-modern parody of Drum and Bass clichés – many of the sounds heard in breakcore are very “classic” jungle samples. [edit] Distribution Among the many types of music now being spread online, perhaps Breakcore is the most fascinating to observe in regard to its online diffusion. Since the genre as a whole still is developing and growing rapidly, the music itself is largely downloaded via peer-to-peer networks, and discussed on internet forums. Its many producers now find the samples they create the music from online, as well as use illegally downloaded software to create the music[citation needed]. Whereas the early days of Breakcore were based in select urban cities, the genre now has no geographical center. The music itself tends to reflect this multiplicity of media diffusion itself (as already mentioned) by incorporating so many different forms of music all hacked together to form breakcore. It remains a relatively small genre, but compared to its size prior to the 1990s web boom, it continues to grow substantially. [edit] Developments In the Genre Breakcore has recently been changing and branching. Many newer breakcore artists focus on melodic progressions and complex drum programming while other ‘classic’ breakcore artists still focus on distorted hardcore breakbeats and dark-edged musical influences (such as heavy metal, and industrial). A third group of artists work has developed closer to Drum and Bass, and focuses more on hardcore drum and bass sounds. A fourth group takes yet another direction towards mash-up, happy hardcore and rave to make a lighter, more humorous sound.

Addict Records
an interview with Doormouse

Addict Records

Born in the late 90’s from the American Midwest hardcore scene, with ‘godfather of hardcore’ Doormouse at the controls and featuring artists like Stunt Rock, J-Slim, Anonymous and, of course, Doormouse. From one the most forward-thinking hardcore labels in the US also came releases from the likes of Venetian Snares, Unibomber and Poncho Nightmare along the way. This is stuff for the discerning hardcore rave fan, and Doormouse agreed to an interview with us…

1 – How and why did you come about starting Addict Records?

I started Addict after I started its sister label, Distort. Distort has always been about hardcore tracks and I have always been into hard stuff, but also into abstract styles. I started Addict to release good tracks from various artists and friends whose music I love.

Doormouse 2 -When you started Addict Records, were there any labels that you could say were a reference/inspiration for your efforts?

Drop Bass Network was a big influence as far as helping me get started. Kurt Eckes was a rave promoter in Milwaukee, the biggest one, and also ran his awesome label, which he still does. He helped me get contacts and figure out how to operate. Another influence after I had started was Gordon aka Bambule. He turned me on to sounds that I had never heard and changed a lot of the ways I thought about music.

3 – Since the inception of Addict Records, are there any events in the history of the label that you’d consider as particularly relevant, from difficulties and setbacks to successes?

WTW barn parties have always been known to be part of the label. These were festivals of music in a barn in the rural US. People came from all over the US and Canada to attend, and these events were seen as being at the forefront of a movement in the late 90’s/early 00’s. We went to great lengths to make these intimate down home events that suspended reality for a night. After a few years, some people did some things that messed this up. As far as success, getting another record out is always a great success and very relevant.

4 – So far what would you consider as special highlights (or successful) releases and artists in the history of Addict Records?

Going full colour for sleeves was a great moment, after starting off with white labels. Being able to put out friends music that I believe in has always felt good. I consider all of our releases to be successful, and almost all of them are sold out. My favourites are usually the worst sellers.

5 – Are there any releases in particular that you would recommend as good ‘introductory material’ to the Addict Records label?

Most recently, “This Is Stunt Rock Vol. 3” and “Xylophone Jism” are great LP’s. Some of our releases are more DJ oriented, but these are more listening records. They were both released in conjunction with Cock Rock Disco last year.

6 – Looking back, do you have any regrets with Addict Records? If you could go back and change something, what would it be?

No. Nothing.

7 – An obvious question, but what is Addict Records ‘relationship’ with the Internet? From promotion tool and digital sales to file sharing and piracy, how has it affected you?

The internet has not greatly affected anything for us, other than wasting time. We sold out of releases before it, and we still do. No big change other than being able to order salt free butter and magic wands at three in the morning.

8 – Slightly related to the previous question, how do you see the concept of ‘netlabels’ and, as a labelhead, what is your perspective as to the future and evolution of physical media (CDs, vinyl, etc)?

A net label is fine with me. Vinyl has always been about quality control. If your stuff is not good, you’ll find out fast when you put it on vinyl. The internet is good at lying to you through collections of yes men. Vinyl never lies.

9 – Perspectives for the future, what lies in the horizon for Addict Records? Can you share some long-term goals and where would you like to see the label heading to?

We’ll continue to release high quality vinyl until I die. Then I’ll bury my nose in the ground and sniff.

10 – Seeing that we’ve just given a soapbox of promotion please show some fair play… what other labels/artists would you recommend at the moment and why?

Merle Haggard, Otto Von Schirach, DJ Baseck, Venetian Snares, DJ Induce, DJ Anonymous, Stunt Rock, Skymall, Invisible Robots, Eric B. and Rakim, Costes, Captain Ahab, and vagina. These are all things I recommend. Gun shot sound effects too…they’re hardcore. That and ragga samples in breakcore/jungle. Really exciting.

11 – Thank you for your time, do you have any final comments/requests?

One foot in a quagmire, one in a blender.

Relevant links
Addict Records

— interview by Kate Turgoose & Miguel de Sousa (January 2007)