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Tag Archives: Istari Lasterfahrer

A small breakcore party coming in february, this time something differentent coming with the best breakcore, breakbeat & raggajungle

The line up is complete!

Istari Lasterfahrer (Sozialistischer Plattenbau)
Assassin (Wreck Havoc)
Meow Meow vs Jefflocks (NYMNYR)
DJ B (Bamsa)
Bart Hard (The Art Of Breakcore)

entree: € 5,-
pre-sale: € 3,50
early bird € 1,50

https://www.facebook.com/events/214909255518760/
http://partyflock.nl/party/311833:Breakcore
http://hall-fame.nl/agenda/breakcore/

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Istari Lasterfahrer, Sozialistischer Plattenbau, Karl Marx Stadt – ein Gedächtnisprotokoll

Die Redaktion unserer Wandzeitung “Der Gluediver” hatte seine Bemühungen mit dem Arbeitskollektiv “Sozialistischer Plattenbau“in Kontakt zu treten zuvor angekündigt gehabt. Dies ist unlängst geschenen und uns hat ein frei gewählter Kollektivteil Rede und Antwort gestanden. Dabei ging es um Lasterfahrer, Herrengedecke, edle Tropfen und den Baustand unserer imaginären Metropole Karl Marx Stadt. Zusätzlich ist es uns gelungen den Inhalt dieses Interviews und eines mit dem Ortsvorsteher/in der Gemeinde Karl Marx Stadt, in ein Blatt des imperialistisch/kapitalistischen Auslands zu platzieren. Namentlich dem SKUG aus Österreich. Damit ist unserer Wandzeitung nahezu eine Eulenspiegeltat gelungen. Mehr dazu und das zweite Interview im Dezember.
g:
Du hast dein Label 1999 gegründet, was waren da deine konkreten Intentionen?
istari_lasterfahrer:
Hauptsächlich meine eigene Musik auf Platten zu veröffentlichen.
Da kam aber sehr schnell auch dazu anderer Leute Musik rauszubringen. Das waren dann zuerst Compilations. Später hab ich dann auch ganze Platten von Bekannten gemacht. Zuerst waren da auch die dubcore 7inch Serie – wo es dann so Split Singles gab. Es gab auch Kooperationen mit anderen Labels, wie Complication 27 oder sprengstoff records.
Also die Hauptintention war zuerst eigene Musik raus zubringen – ohne irgendwie mit Labelbetreibern über meine Musik reden zu müssen und später eben auch Zusammenarbeit mit anderen Musikmachenden oder Schallplattenrausbringern.
g:
Gab es keine andere Möglichkeiten für dich zu veröffentlichen, oder war das eher eine “politische” Entscheidung (diy) bzw. wie ist das gemeint, nicht mit Label Leuten über deine Musik sprechen zu müssen?
istari_lasterfahrer:
Irgendwie vielleicht beides. Einerseits war meine Musik zu schröpselig, zu LowFi oder schlechter Sound für die Leute die ich kannte und ich bin auch nicht so kontaktfreudig – von wegen überall hinzurennen um denen meinen Kram aufzudrücken. Die andere Seite war dann vielleicht politisch zu sehen. Obwohl ich das nicht so nennen würde. Ich hab ja schon knapp 10 Jahre bevor ich das Label Ding angefangen habe Musik auf Kassetten und später Cdrs kopiert und verteilt. Allerdings auch in sehr kleinen Auflagen und dann auch an einen eher kleinen Kreis von Leuten.
Mit der Punkband, in der ich Schlagzeug spiele(Heimatglück), hatten wir 1997 unsere erste Single selber ins Presswerk gegeben. Ich dachte mir irgendwann das mach ich jetzt auch mit meinen eigenen Sachen.
Das politische daran ein eigenes Label zu machen, die D-I-Y Fahne hoch hängen und so, spielt eher nicht so die Rolle. Das ist zwar auch so im Hintergrund, aber irgendwie war das eher eine Konsequenz in dem was ich bisher gemacht habe. Ich hatte auch keine Ahnung wie das geht ein Label zu machen, also Buchhaltung und Vertriebssachen und wie man die Sachen im Presswerk abgibt und wie das Artwork gemacht werden muss.
g:
War das schwer, das Geld für die ersten Pressungen zusammen zu bekommen – musstest du da das Konfirmationsgeld auf den Kopf hauen? Und ist das dann von Anfang an alles glatt gelaufen? Von wegen, wie man sich vorstellt wie eine Platte zu klingen hat und was man dann aus dem Presswerk bekommt, etc.
istari_lasterfahrer:
Hab ja nie Konfirmationsgeld bekommen. Wo das Geld genau herkam weiß ich auch nicht mehr. Ich hatte damals glaub ich irgendeinen Job, wo ich was überhatte und hab hier und dort Einsparungen im Lebensstil vorgenommen. Das war dann auch nur eine 100er Auflage die ersten beiden Singles. Ich habe kein Mastering Studio besucht sondern das einfach das Presswerk machen lassen. Die Litofilme für den Label und Coverdruck hab ich einfach auf Folie am Laserdrucker gemacht, um die 40 Mark, die das damals pro Bogen gekostet hat, zu sparen. Das Presswerk hatte dann auch zurückgefragt, ob das so sein soll weil es dann beschissen aussehen würde. Testpressungen hab ich mir auch gespart und mich überraschen lassen. Die Musik hab ich damals ja noch auf nem Tapedeck zusammengemischt und dann wieder in den Rechner aufgenommen um es auf CD zu brennen, als Master Kopie fürs Presswerk. 1997 haben die hauptsächlich DATs genommen. Später hab ich dann immer schön das Geld von Auftritten angesammelt um es für Plattenpressungen zu haben.
g:
Produzierst du noch immer so Platten wie gerade beschrieben, ohne Testpressung etc.
istari_lasterfahrer:
Bei 7inches kann es schon vorkommen das ich keine Testpressungen habe, bei den 12inches aber meistens schon.
g:
Man kennt einige Produzenten elektronischer Musik die aus dem Punk Umfeld kamen. (Die Liste reicht da von Marusha bis Ikonika) Ich würde dich da mit Heimatglück dazu zählen. Diese Verknüpfung scheint fast schon ein urbaner Mythos geworden zu sein oder gehört zum guten Ton?! Ist diese Verknüpfung eine nahe liegende? Wie war das bei dir?
istari_lasterfahrer:
Die Trennung Punk und elektronische Musik gibt es ja immer noch auch wenn sie gerade mal wieder etwas durchlässiger zu sein scheint. Ganz früher, bevor ich dann irgendwann Punk Musik gehört habe, habe ich gerne so Grandmaster Flash und heaven 17 gehört bzw. von nem älteren Bruder eines Freundes kopiert. An nem Computer Musik zu machen hab ich auch schon gemacht bevor ich Punk Musik gehört oder gemacht habe. Das ist bei mir wenn überhaupt so parallel verlaufen. acid house fand ich damals mit 15 ganz lustig, auch so Sachen wie Kraftwerk oder die synthesiser Sachen auf der Extrabreit Platte oder Effekte bei der Fehlfarben Platte. Techno hat mich nicht so interessiert, zumindest nicht soweit das ich mir Tonträger besorgt habe. Das kam dann erst später mit Jungle und uk hardcore um die 94 rum.
g:
Würdest du für dich trotzdem Gemeinsamkeiten sehen?
istari_lasterfahrer:
Teilweise ja. Vom Produzenten Standpunkt mehr. Auch teilweise vom Besetzen von Räumen und das veranstalten von Partys oder Konzerten her.
g:
In welchem Umfeld (Szene) hast du damals das Label hinein gegründet? Wie hat sich diese Beziehung bis heute entwickelt?
istari_lasterfahrer:
Ich hab einfach Platten gemacht und nichts gewusst von irgendeiner Szene. Das ist das merkwürdige. Ich hatte ein paar Vertriebsverbindungen, das waren teilweise Mailorder aus der Noiseszene, andere eher kleine Electronica Sachen und dann hatte ich eine Platte in dem Hamburger otaku Plattenladen gefunden, wo auf einen Aufkleber drauf stand das die Platte von digitalworldnet vertrieben wird. Den hab ich dann angeschrieben und irgendwie gemerkt, dass das was die vertreiben auch mir am besten passt. Von dort aus hat sich dann mehr entwickelt. Zum Beispiel haben dann auch noch andere Leute in anderen Ländern Labels angefangen und auch Mailorder zu betreiben. Ich kam nicht einmal auf die Idee im Plattenladen den Menschen zu fragen wo ich meine Platten vertreiben kann.
g:
Ich assoziiere dein Label mit dem Genre breakcore (breakcore als eine Art Sammelbegriff, also nicht statisch). In Berlin ging da vor einigen Jahren noch einiges. Jetzt scheint mir das eingeschlafen oder durch andere Szenen besetzt zu sein. Wie war das in Hamburg gabs/gibts da eine entsprechende Szene. Wenn dein Label etwas mit dem Genre breakcore gemein hat, spürst du solche Veränderungen? Oder ist das nur in meiner Wahrnehmung so?
istari_lasterfahrer:
Als ich angefangen habe wusste ich noch nichts von dem Begriff breakcore. Ich würde mein Label inzwischen auch in der breakcore Szene verwachsen sehen, auch wenn der Begriff irgendwie immer unklarer für mich wurde. Vor ein paar Jahren kam es da wohl zu einem overkill. Irgendwie haben dann viele der damaligen breakcore Produzenten angefangen was anderes zu machen. Teilweise auch mit recht klaren schnitten, so wie gestern hui und heute pfui. Na ja egal, ich kanns teilweise verstehen und dann auch nicht. In Hamburg hat das eh schon immer eher geschlafen oder war recht klein, bis auf die Leute aus dem hardcore/gabba Umfeld die Partys gemacht haben, ein paar Leute aus der drum and bass Szene und die Geschichten bei mfoc im Pudel am Sonntag. Und das war es dann auch. Zur Zeit würde ich sagen ist das ganze recht spärlich in Hamburg, aber zum Beispiel Berlin oder anderswo, war da immer schon mehr los gewesen wenn es um diese Musik ging oder deren verschiedenen Ausläufer.
g:
Hast du das auch an Verkäufen von Platten gemerkt oder sind das bloß die Produzenten die sich von der “Szene” distanziert haben?
istari_lasterfahrer:
Nee die Plattenverkäufe sind auch zurückgegangen. Ich denke das ist auch eine Mischung daraus das Leute Musik mehr und mehr als mp3 oder audiofiles haben. Das mehr und mehr mit traktor oder ähnlichem, also dem Rechner auflegen. Aber natürlich auch das was gerade so angesagt ist, die Genres ändern sich ja auch. Das scheint auch irgendwie auf das Angebot abzufärben und auf das was Leute auflegen. Wenn jetzt von einer Musikrichtung nur noch knapp 7 Platten im Jahr rauskommen dann wird es für DJs auch irgendwie langweilig (meine ich).
Einige der vielen “breakcore” Veröffentlichungen zum peak waren ja auch irgendwann in der so genannten pattern Falle, formalistisch und irgendwie dann unüberraschend und irgendwie nicht frisch. Vielleicht haben sich so die Soundqualitäten immer mehr perfektioniert, was mir aber persönlich eher weniger wichtig ist.
g:
Wie reagierst du mit deinem Label und als Künstler auf solche Umbrüche?
istari_lasterfahrer:
Bei dem Label haben mich eh auch immer andere Sachen interessiert, bei der Musik machenden Seite ebenso. Ansonsten reagiere ich da langsam drauf oder gar nicht. Was das raus bringen von Musik betrifft, ich reagiere da mit kleineren Auflagen drauf und auch mit runterladen von Musik. Ironischer Weise hab ich selber bevor ich Platten raus gebracht habe meine Musik im Netz (bbs systeme und internet) schon als downloads angeboten.
g:
Durch die Karl Marx Stadt Veröffentlichung habe ich deine bandcamp Seite entdeckt. Lohnt sich das für dich, wie viel streichen die ein …etc?
istari_lasterfahrer:
Bandcamp scheint relativ wenig einzustreichen. 10% glaube ich. Ob sich das lohnt weiß ich nicht, bei junodownloads verkaufe ich auch. Ich würde aber sagen, dass die digitalen Verkäufe bei mir noch weit hinter den Einnahmen aus Platten sind. Um davon eine Plattenproduktion zu machen bin ich eher noch weit entfernt.
(Bin eben mal kurz runter zum Kiosk)
g:
Bisher wurden die LPs von KMS bei Lux Nigra veröffentlicht. Jetzt bei dir. Wie kommts?
istari_lasterfahrer:
Weil ich sie raus gebracht habe. Lux Nigra hat glaube ich schon länger nichts mehr veröffentlicht. Ich hab KMS, nachdem ich ihn(Christian Gierden) von den society suckers und den KMS Sachen kannte, das erste Mal in Leipzig auf einer Party getroffen, wo die suckers und ich aufgetreten sind. Ich hatte ja auch schon eine kleine Weihnachts-CDr gemacht wo er drauf war. Und das eine Stück, was er mit lxc gemacht hat, für die eine bomb fi dub 12inch. Ich fand seine Sachen immer super und dann hab ich von lxc gehört das Christian noch ein ganzes Karl Marx Stadt Album zusammen hat. Da hab ich ihn dann gefragt und so kam das dann zustande.
g:
Ist das ein Glücksfall, Normal oder viel Arbeit?
istari_lasterfahrer:
das was?
g:
KMS/Suckers ist ja nicht irgendwer. Waren einer der wenigen „deutschen“ Acts die damals bei der Transmediale/Wasted auftreten konnten. Früher dachte ich einmal, die suckers könnten sich zu einer Alternative von mouse on marse entwickeln. Hätte ich ein Label würde ich mich freuen KMS machen zu können. Wie ist das für dich? Ein Glücksfall, Normalfall oder Business?
(Davon abgesehen wollte ich früher mal ein Kassettenlabel machen und hatte auch die suckers gefragt. Aber bis auf ein paar Treffen mit Christian kam da weiter nichts zustande.)
istari_lasterfahrer:
Dann ein Glücksfall. Das hör ich jetzt alles auch zum ersten Mal.
Welches Kassettenlabel?
g:
Das, das dann nie eines geworden ist – confuse a cat rec.
istari_lasterfahrer:
Super Titel.
g:
Na ja ein bisschen mehr wirst du zu KMS schon gewusst haben. Sonst macht man doch nicht einfach eine Doppel LP im goldenen Cover.
Hast du die Sache in einer üblichen Auflage gemacht oder ein paar mehr gepresst?
istari_lasterfahrer:
Ich wusste nur das KMS Christian Gierden ist. Eher mehr wusste ich über die society suckers. Ich habe dass jetzt in der üblichen Auflage von 350 Stück gemacht. Was aber schon eine Menge ist.
g:
Okay. Was ich amüsant fand, ist, dass ihr beide Bezug nehmt auf Projekte des real existierenden Sozialismus. (karl marx stadt/sozialistischer plattenbau) Habt ihr das mal thematisiert. Kannst du mir dazu vlt. noch ein bisschen was sagen/schreiben?
istari_lasterfahrer:
Der Name des Labels stammt von meiner damaligen Freundin. Die hatte das aufgebracht. Die Verbindung Plattenbau mit Vinyl raus bringen gibt es glaube ich x Mal. Zumindest weiß ich noch von 2 anderen Labels. Das sozialistische find ich gut da im Titel. Dass das jetzt so gekommen ist und zusammenpasst ist schon interessant. Hmm, was kann ich da sonst noch zu sagen.
g:
Ich unterstell euch einfach Mal (nicht böswillig), dass die Entscheidung für solche Namen über bloße Ironie hinausgeht!?
istari_lasterfahrer:
Wie es bei KMS steht weiß ich nicht. Ich habe den Namen des Labels völlig unironisch gewählt. Das Wortspiel mit Plattenbau und Vinylschallplatten find ich eher blöd. Das (Plattenbau, g.) hat eher was mit serieller Produktion zu tun, auf der einen Seite und der Idee einer anderen Form des Warenaustausches (Sozialismus, g.) auf der anderen. Ist aber auch nur eine Idee, nicht das ich jetzt da so was wie eine Philosophie oder eine Theorie im Bezug des handeln des Labels habe, die es dann gilt ausgeführt zu werden. Sondern eher so was wie, ich geh jetzt mal da die Böschung lang statt auf der großen Straße.
g:
Wie wichtig ist es dir als Istari Lasterfahrer aufzutreten. Steht da was an?
istari_lasterfahrer:
Auftritte sind schon wichtig, trete gerne auf – ist ja auch eigentlich die einzige Möglichkeit mal zusehen wie die Musik so funktioniert die ich mache. Stehen bestimmt auch noch Sachen an, im Moment ja eher mit classless kulla, aber im nächsten Jahr mit KMS ein paar Auftritte. Mal sehen was es da gibt, ob ich was Besonderes mache oder nicht. Das weiß ich noch nicht.
g:
Nun kann man ja nicht musikalischen Entwicklungen vorgreifen, aber wahrscheinlich probierst du schon rum, so dass sich deine Musik in mehr als nur Takt und Rhythmus unterscheidet.
Bahnt sich da was an, vlt. Bezgl. Produktionsmöglichkeiten oder musikalische Vorlieben?
istari_lasterfahrer:
Schwer zu sagen, das hängt immer von der Zeit ab, die ich habe. Würde ich die haben, würde ich mehr mit Geräten und analogen Sachen arbeiten, aber zum arrangieren und produzieren kostet das immer mehr Zeit als nur was mit Samples und virtuellen Sachen zusammen zu bauen. Aber ich kann das nur schlecht sagen was da rauskommt, wenn ich was mache.
g:
Es scheint du lenkst dich durch Lohnarbeit von den schönen Sachen des Lebens ab?
istari_lasterfahrer:
So sieht es aus. Und das Label und der Mailorder macht auch viel Arbeit wenn das nicht alles nur rumdümpeln soll.
istari_lasterfahrer:
Bin schon am Kartoffeln schälen.
g:
Hattest du mal gehofft von der Musik verlegen/machen zu leben?
istari_lasterfahrer:
Ich glaube so wirklich gehofft hab ich das nicht. Um von dem Verlegen von Musik zu leben braucht es glaube ich soviel Arbeit und Kompromisse das ich da keine Lust darauf habe. Dass es einen minimalen Teil finanziert und sich vor allem von selbst größtmöglich am Laufen hält (das Label), das finde ich schon gut. Die Relation Aufwand und Gewinn (finanziell) greift da aber nicht wirklich.
Beim Musikmachen könnte ich mir das Hoffen schon vorstellen.
g:
Das hast du schön formuliert. Letzte Frage. Welche aktuelle Musik hat dich das letzte Mal so richtig gekickt?
istari_lasterfahrer:
Puh schwierig.
g:
Gehst du jetzt deine Platten durch?
istari_lasterfahrer:
Kommt ja auch an wo und im welchem Zusammenhang. Auf dem Tanzboden weiß ich es nicht, weil ich dann nicht zum DJ gerannt bin um nachzufragen.
ja im kopf
Ich glaube das wird schwierig: devilman fand ich live sehr mitreißend. Die Band maison derrire aus Hamburg sehe ich sehr gern und hör sie gerne. Dann gibt es einen Haufen Platten die ich gut finde, die ich immer wieder in die Hände kriege.
g:
Okay lassen wir das so stehen.
istari_lasterfahrer:
Schwer zu sagen, da mich meine eigene Musik immer sehr kickt. Irgendwie hab ich dann überall sonst auch einen zu sehr im System Musik steckenden Ansatz Musik zu erleben, nicht immer!
g:

Felix vielen Dank für deine Ausdauer, vielen Dank für dieses Int


Zombieflesheater -7″Samurai-flux

7″ vinyl only set – ruff as usual. It was originally planned to be played at a party wich seven samurai records as host of the evening had to cancel due problems with the main organisator of that event.

 

01.Dj Scud – Sick In The Head
02.Rotator – Help Me To Keep Up Destruction
03.Saoulaterre – Ntm Nique La Police
04.I-Sound – Dog Years
05.Minion – End
06.Scud & Nomex – Eurostar
07.Gai/Jin – M.O.D. Theme
08.Donna Summer – Awkward Song About Love
09.Fanny – Stealing & Sabotage
10.Bombardier – Betrayal
11.Perplex Barquettes – Raw Mars Wars
12.John Dark – Terreur Et Voisinage
13.Enzyme – Die Maus Mit Der Grashalmflöte (Suburban Trash Remix Pt.2)
14.aleXdee – Rush (Society Suckers Remix)
15.Statas – Syphilis Unbound
16.Kid606 – Kidrush-www.etoy.com Mix
17.Pisstank – Kicking It Straight To You
18.Noize Punishment – Sick
19.Bloodclaat Gangsta Youth – Kill Or Be Killed
20.Snares Man! – Clearance Bin
21.Kovert – Hybrid Riddim (Murderation Mix)
22.Rich Kid – Badman Anthem (Soundbwoy Remember This!)
23.DJ Scud – One (Is The Lonliest Number) (The Rudeboy Remix)
24.Fast Forward – Sexless
25.Jah Vengeance – No Light (Version)
26.The Comformist – This Is War!
27.Istari Lasterfahrer – Bombaclat
28.Zombieflesheater – The Riddim

RAXYOR [NYC]
Rancorous Records, Barcore, Illphabetik, Meganeural

Raxyor aka Jeffrey Penton, hailing from New York, He began to experiment with electronic music back in 1999 Producing electronic noise, which landed him a few gigs local New York and in Canada. About 2005 Raxyor stepped beyond the realm of “inspired” and in to the kingdom of inspired genius. Raxyor kicks out intricate, complex beats arrayed in fashions which you cannot predict any more than you help enjoying. He describes his style as “Hyper Jungle, Splatter, Rave’n’Bass fused with Classic Dubstep and D&B roots. ” There are two musicians whose work has surprised, delighted and amazed me at every turn: Mozart and Raxyor. The former is dead. The latter has contributed to a dozen albums released by ten record labels over the past five years With Rancorous Records his main Label from NY, Meganeural, Illphabetik, Yomi, Day Of The Droids, Auricle Media, Hive Records, No-FI Studios, Apogsasis and more!
After a couple extensive years of touring in Europe and the UK, Constantly working to further experiment and improve his production skills, Raxyor has been able to stand miles apart from most of the crowd and really push the sonic boundaries of drum and bass fused with hyper jungle and seasoned well with ballistc bass lines. Switching from razor sharp editing to wild splattered destruction, Raxyor takes a serious and deadly approach to his work.
Raxyor made his debut appearance at The Lucky Cat in Brooklyn NYC w/ Xanopticon and Slutmachine. Since then he has performed in Canada, Holland, Belgium, Austria, Poland, the Czech Republic, United Kingdom, France, Switzerland, Germany, the Ukraine, Norway, Scotland, Lithuania, Spain and various cities around the United States.
Playing alongside some of the best in the underground Raxyor has proven to the masses why he has been put on some of the best line ups across the world, sharing the stage with Otto Von Schirach, Luke Vibert, Ebola, DJ Hidden, Rotator, DJ Scotch Egg, Enduser and many more!.

www.myspace.com/raxyor
www.myspace.com/rancorousrecords
http://www.barcore.net
http://www.youtube.com/watch?v=IJH2CEhkbk8&feature=player_embedded

Babyshaker [UK]

Babyshaker is a producer from deep in the scottish countryside. With very little else to do other than accidentally run over
rabbits with his car he started producing in 2004. His sound ranges all the way from the deepest dubstep through to a raging side of jungle rarley heard and all the way out to some of the hardest breakcore sounds around. More recently has been focusing on more dancfloor friendly bangers: “Im becoming mroe interested in making people move with me than want to mvoe away from me”. Babyshaker’s live performances involve slick mixing of original material, large amounts of FX manipulation using home made Reaktor algorhythms and even larger amounts of eardrum abuse and full on improvised mashups – anything goes. Babyshaker has been playing shows and wrecking audiences for a number of years now, he has played all throughout europe and beyond, and has shared the stage with acts such as Xanopticon,
Bong Ra, Ebola, Ladyscraper, Pisstank, FFF and Duran Duran Duran. Babyshaker has released on Rancorous Records,
OXO-Unlimited, Ideation Records and also runs Meganeural Records with Hoonboy.


www.myspace.com/babyshakerproject
www.myspace.com/rancorousrecords

Istari Lasterfahrer [DE]

Istari Lasterfahrer is a Breakcore producer from Hamburg, Germany. His works belong to the most extreme and experimental in the whole genre. He also made music under the names of Error23 and Demodulizer. Together with Repogrrl he found the label Sozialistischer Plattenbau in 1999.

http://istari.blogsport.de
http://istari.sozialistischer-plattenbau.org
http://myspace.com/istarilasterfahrer
http://discogs.com/artist/Istari+Lasterfahrer
http://www.youtube.com/watch?v=Ld3GfW5pJag
http://www.youtube.com/watch?v=A4nIyIrSIs0

http://partyflock.nl/party/188048:Make_Or_Break_II.html _________________

IdealCrash – Harder, Faster (July 2010)

Styles: acid – tekno – breaks – core

Tracklist:

## Producer – Title – Catalog

01 Wako – Untitled – ST004
>> Breakage – Rebel Creations – CRIT030
02 FKY – Untitled – MODULAR06
04 Èmèl – Spijker – TSR017
05 Wylly – Untitled – TESLA004
05 David Spaans – Desert Planet – TDK023
>> Breakage – Rebel Creations – CRIT030
06 Smokescreens – 3000 – PK004
07 bRz – Shifting Airwaves – TDK022
08 bRz – Involded Future Expedition – CHAMELEON
09 bRz – Dirty Job – TDK022
10 Mono-Amine – Pandarve – CHAMELEON
11 Gnark! – Chicken Head – BUV09
12 Fracture 4 – Scorched – SHED006
13 OBX – Untitled – OBX005
14 SCLE – Harajucore Kids – RRR02
15 Manga Corps – The Hunter – IST14
15 SCLE – Ukujarah – RRR02
16 Manga Corps – First Wave – IST14
17 Shitmat – The Most Radical Free Party Since 1979 – WNG011
18 Hellfish – Armadrillo Mk.2 – DEATHCHANT-6
19 Kid Spatula – Hard Love – ZIQ009
20 Raw & Uncut – Blackhand Breakz – VIOLENTSP 4
21 Istari Lasterfahrer – Teach Dem – SPB12004
22 Unibomber – Popular Demand – NTK008
23 Venetian Snares – Herbie Goes Ballistic – ZIQ077
>> Subjex – Supersonic Mezze – INVITRO04

100% vinyl

from the website of LFO Demon:

The evolution of hard Ragga-releated music

Is distorted Jungle with Raggasamples already Raggacore? For example D-Jungle like stuff on Riot Beats? Or Gabber with Ragga like WEDLOCK´s “Ganjaman” (Ruffneck Records) from 1994). Propably part of the origins but not an genre by its own- in fact these examples were Gabber or Jungle with Ragga but not something completely new yet.

How did everything start? Hard to define it specifically but the first time Raggacore became well known was with VENETIAN SNARES – „snares man“ 7“ (History of the future) and KNIFEHANDCHOP – „bounty killer killer“ 7“ (irritant/dyhane) in 2001 and BLOODCLAAT GANGSTA YOUTH – “kill or be killed” 7″ (full watts). This was the first when it wasn´t Ragga Jungle any more but a step beyond- Breakcore combined with Raggavocals.

Since 2001 there are many records out combining Breakcore with Ragga. Like in Breakcore these records can´t be defined as one, specific style but as many ones. There is not one certain set of elements used to define a style but every artist inventing his or her individual style. So Raggacore is fusion or crossover of many styles getting combined in various ways. In many cases these are elements of Gabber, fast Amenbreakbeats, Ravesounds and Dancehallvocals or –elements.

Triangle of the sound: Dancehall, Ragga Jungle and Breakcore

So Reggae/ Ragga/ Dancehall is the common element sampled from. The reference to it is not clear at all: Most acts out of the Breakcore-scene didn´t have any relations to this scene. They simply sampled the music and didn´t care for the background of the music at all. So for them it didn´t matter first either sampling country&western, Heavy Metal or Dancehall- it was just a resource to get some musical material from.
But in the meantime when more and more Ragga stuff was sampled there seemed to be also more discussion about Dancehall music. This was raised by the discussion about Dancehall and Homophobia.
But people still see themselves as “Breakcore”, many of them having roots in Punkrock. So the approach is not to make “Raggacore” or even “Breakcore” but to create an own, individual sound and not caring for some asthetic ideals of a scene.

In contrast to this many people in Ragga Jungle refer to Dancehall and the scene and identified themselves with Dancehall music and the releated culture out of Jamaica. Ragga Jungle seems to be a scene quite similar and connected to Dancehall putting out mainly versions with amenbreaks of Dancehall tracks.

Compared with Ragga Jungle Raggacore is harder and wilder. There are many more experimental elements in the music than just Ragga+Breakbeats. Also there is more distortion in the music and it´s not based on the same breakbeat all the time.
So for many Breakcore fans both Dancehall and Ragga Jungle seemed to be too monotonous and repeating all the time. This changed in the last time with the newschool Ragga Jungle which is quite big in North America. Acts like Twinhooker, Debaser, General Malice, DJ K, Soundmurderer do much harder music than the old Ragga Jungle from the UK in the mid-1990s.

But there are also some differences to Breakcore in most of the Raggacore records: the experimental approach is constricted in favour to dance compability. The impact of Industrial sounds and pure noise can be kicking and sexy, but it also can be extremly boring after listing to too many poorly produced records. Beat is still more danceable than noise, so in contrast to Breakcore the principles of dancefloor usually top the experimental approach often. So Raggacore seems to be more easily consumable to many people than “normal” breakcore.

It´s not definable where Raggacore starts or end. Boundaries are fluid. There are also similar combinations like Raggacore with music related to Dancehall- especially Dub but also Ska and Reggae. So “Noisedub” would be Tracks of DJ SCUD (Full Watts#3), some tracks of THE BUG or SAOULATERRE “We are da Rasta.

Raggacore-no scene?!

In fact there is no “Raggacore”-Scene. This has various reasons: At the one hand the output of releases is simply too small. At the other hand, most artists can´t be subsumed as “Raggacore” only. So many artists sample Raggarecords in some tracks, but in many other tracks not. Take VENETIAN SNARES for example. He started the hype with the “snares man” 7″, but most of his tracks have nothing to do with “Raggacore”. Even a artist like BONG RA put out a record with non-Ragga music (“Praying Mantis e.p.”). Take all the other artists from DJ SCUD to ENDUSER- least of them fit to the term “Raggacore” only. Also if you would ask them “Are you Raggacore?” most of them would propably deny it. Most of the producers do what they want and not trying to produce Ragga based stuff only.
Same is valid for labels. Most of them also publish “normal” breakcore. Clash, Full Watts, Razor X and Shockout are the only ones specialized in Ragga-related releases only. All the others release different music, too.

Also there is no infrastructure for a scene: no networks, no fanzines for “Raggacore only” yet. For most of the communication and networking the infrastructre of the Breakcore scene is used.

So it doesn´t make any sense to talk of Raggacore as a “scene” or even a specific “genre”- it´s simply a collective term to describe hard, Ragga-related music.
So does it make sense to use the term “Raggacore” at all? I think: yes. Instead of describing it as “certain Breakcore records with Ragga-samples and/or Ragga-related sounds or rhythm structures” we simply call it Raggacore. Other people call it Speedhall, Yardcore or whatever…we call it Raggacore.

Producers & Labels

I don´t want to bore you with endless lists of records – so here is broad overview of of some of the people behind these releases. Please keep in mind that most of these people are also doing much interesting music than only Ragga-related Breakcore.

DJ SCUD from London had an massive influence on both the Raggacore and the Breakcore scene. He produced many records that are still played today on every party. The more Ragga-orientated are „Total destruction“ (maschinenbau recs) and „Mortal Clash ep“ (Ambush). He also runs Ambush records. „In Chains“ (Soot#3; rereleased on NETTLE- „Firecamp Stories 1“ (Agriculture17). Best Dub+Core with hard bassdrums and noise, offbeat-piano and dubby sounds. A “Best of” selection of his tracks was released on Rephlex records on 2×12″ “Ambush!” (Rephlex Cat 133). Also did some projects together with PANACEA (together as THE REDEEMER with some releases on Position Chrome).

DJ SCUD. Picture taken by BONG RA


Ambush´s sisterlabel Full Watts, run by the New Yorker I-SOUND, and specialized in Ragga+Noise has released 3x 7inches yet, where aka BLOODCLAAT GANGSTA YOUTH (DJ SCUD) – „kill or be killed” is a classic record. Ambush has also the Sublabel Amex where Remixes of “kill or be killed” have been released.

Homepage Ambush Records




BONG RA is one of the most famous producers subsumed under “Raggacore”. Comes from Holland and released several records yet from labels like Djax, Death$sucker, Russian Roulette, Hydrophonic, Clash. Runs his own 7″ Label Clash Records for Raggacore and hard Ragga Jungle.


Homepage Clash Records
Homepage BONG RA

A special case is THE BUG aka Kevin Martin who did formely play in projects like GODFLESH / TECHNO ANIMAL.Less breakbeat orientated but more distorted Dancehall-Industrial and released records with “official” (means not only stolen from some resources) acapellas from CUTTY RANKS and DADDY FREDDY – also performs live with MC´s.

He released yet the 2×12″ “Pressure” on Rephlex, also various 12″ and 7″ (7″ all released on the label Razor X). Also was remixed by APHEX TWIN on the AFX-„smojiphace ep“ (Men2), which is remix of THE BUG´s „run the place red“. THE BUG also did some remixes: for T.RAUMSCHMIERE on „Rabaukendisco“ (NovaMute). In fact his mixes aren´t electroclash any more, but strictly distorted dancehall.

Interview with THE BUG in UNCARVED BLOG

THE BUG. Picture from Planet Rock Booking.


Then we got KID606 who does mainly glitchy Idm but released many really nice Raggacore tracks on his last full lenght album “Kill sound before sound kills you“ (tigerbeat 100). Fat Gabberbasses, kicking breakbeats, Raggasounds and everything chopped with DSP-effects and Noisesounds.


The tigerbeat6 sublabel Shockout is specialized in Raggacore+ Ragga Jungle and releases as concept only legalized accapellas – on the first releases of MC Wayne Lonesome.

Homepage Shockout Records (tigerbeat6)


SOUNDMURDER & SK1 runs his own label called Rewind where he only releases own tracks. Hardcore Ragga Jungle, the most freaky programmed ever. He did some Ragga-Gabber tracks on OMEKO records from Japan (split12″ with ENDUSER). A “Best of” collection from his tracks on Rewind has been just released on Rephlex records.

Homepage of Rewind Records (with Discography of SOUNDMURDERER)


Also important is THE PANACEA aka RICH KID. He not only released on Germany´s hardest Drum´n Bass Label Position Chrome as THE PANACEA, but as RICH KID also on various breakcore and industrial related labels like Mirex, Ad Noiseam and also on Hardliner Records, Ambush. From Ragga-hardcore-noise-Drum´n Bass to distorted Dancehall (”Bad Man ep” 7inch on Mirex002). He did several projects together with DJ SCUD like THE REDEEMER.

Discography RICH KID
Homepage THE PANACEA
Homepage Mirex Records

Also a hot man in these days is SHITMAT from Brighton/UK, who releases mainly on Planet Mu records but also a 7″ on Parasite´s Label Death$ucker. His style is totally crazy- he mixes weird old records with Ragga Jungle, Rave, Noise, Gabber and Oldskool Breaks.

Listen to 2 tracks of the KILLABABYLONKUTZ 2×12″/ CD
original babylon
rudeboy babylon


Homepage Planet Mu Records
Homepage SHITMAT
Discography SHITMAT

PARASITE from Bristol/UK does also some great hardcore stuff. He release already on Peace Off records and on BONG RA´s label Clash some hard tracks with a very unique distortion between Ragga, Breakcore, distorted Ragga Jungle and Gabber. Also released on his label Death$ucker yet BONG RA and SHITMAT. Does also the “Toxic Dancehall” parties in Bristol.
Homepage Death$ucker Records

FFF from Rotterdam/NL is another hot act. He´s the king of harsh Amen breaks combined with Dancehall elements and fat synthesizerlines from old Rotterdam Records- the term “Thunderdome Junglist” (refering to the first gabber compilations ever on 2xCD when the sound was good in 1993). He uses also sometimes Happy Hardcore Pianos but arranged so well that they don´t become boring. Released on several Breakcore labels like Clash Records, K-Hole and Mindbender. He often plays together with ASSASSIN from Rotterdam, another fine DJ (and sometimes MC). They organized together with BONG RA the legendary Breakcore a Go-Go Parties in Waterfront/ Rotterdam.

Discography FFF


DJ ASSASSIN @ Clash of the titans II. Berlin 3.7.04
Picture taken by AMBOSS


Also Peace Off records from Rennes/ France should be mentioned. One of the main breakcore labels with nice layouted sleeves on all of their latest releases.

They have various Sublabels and Ragga-related stuff mainly was released on Damage, like REPEATER – „Terrestral Activity“ 12inch or KOVERT- “versioning” 12inch. The “versioning” 12inch is quite unique with no acapellas but a unique basis of hard breakcorish breaks, ravish sounds and vintage Reggae/ Dub sounds. Totally dry produced and …Murderstyle!

The label is run by Frank aka 50% of ROTATOR which did some Highspeed-Raggajungle-core-Bombs already e.g on Difraktion Recs.
Oh…and they also organized the famous “Anticartel” parties in Rennes with up to 2000 people.

Homepage Peace Off Records


In Hamburg/ Germany there is ISTARI LASTERFAHRER who runs the label Sozialistischer Plattenbau. Also he´s doing some regular breakcore, some of his later releases are getting more and more Reggae influenced. For example his split7inch „Dubcore Vol.1“ of ISTARI LASTERFAHRER / PARASITE with a Highspeed-Remix of ALEC EMPIRE´s „Bassterror“.


The nice thing about is style is that he´s sampling mainly old Roots-Reggae and not Dancehall combined with Jungle and Breakbeats and a good portion of Punkrock-Attitude. He released together with Sprengstoff Records the “do you think” 12inch.

Homepage Sozialistischer Plattenbau Records

ISTARI LASTERFAHRER@ Clash of the titans II.
Berlin 3.7.04 Picture taken by ZOMBIEFLESHEATER



LFO DEMON
(me, haha) runs the label Sprengstoff Recordings. His Raggacore releases are so far: 7inch „Rave for communism“ (with Speedcore-Ragga-Remix of german Chart-Dancehall project SEEED) and a split12inch with FFF “Clash of the titans” (in cooperation with Mindbender records).

Mindbender, the label of DJ ROKKON also put out the ZOMBIEFLESHEATER 7“ or „Shizuo goes Raggacore“, how some call it. Influenced by old DHR stuff and Dancehall ZOMBIEFLESHEATER from german region Westerwald/ West-Germany destroys music with his splatterbreaks in a wild cut up mash up style.

Also from the same region (and actually the same village) comes AMBOSS (the 2 put also out a split12inch on Restroom Records). He usually does dark, hardcore-drum´n bass core (influenced by old Postion Chrome stuff) but also released 2 Raggacore tracks on the SPEEDHALL 12″ of the Label Kool Pop from Berlin (one of Germany´s oldest and most influencial Breakcore label also the owner says he´s “not part of any scene). “Speedhall” was a term invented by Something J (the owner of Kool Pop) together with DJ Scud describing the style we use the term “Raggacore” for.

Homepage Kool Pop Records
watch a video of Something J live at IWTBF-Festival 6.12.04/ Berlin: SOMETHING J
watch a video of DJ Rokkon live at Utterly Wipeout 10.4.04/ Berlin: DJ ROKKON
Videos by KOI GEORGE taken from http://www.godless-screenbotz.de/


Worth to mention is GEROYCHE from Chemnitz with his
„GalongGalong Rmx“ on SuburbanTrash. Hardcore-Dancehall-Riddim-Style.

Homepage of GEROYCHE

There´s ENDUSER from Cincinnati/ Ohio from Sonic Terror records who released also on various other labels Breakcore and Ragga-releated Breakcore.

Biography/ Discography ENDUSER
Homepage of ENDUSER (with mp3 section for downloading)
Interview with ENDUSER in Exploding Plastic magazine


Also to mention is Mash it Records, the label of DJ C. Check out their website, you can listen to all releases over there and also download some DJ Mixes. One of the acts/ DJ´s of the label is AARON SPECTRE who is playing all over the world at the moment his mixes with laptop and records combined to one huge Ragga Jungle-Mash-up thing.


Homepage Mash It Records


A new label from Belgium is M.A.S.H. Records run by Nonprohet releasing hot stuff soon on the first 12inch “Raggagum and Bubblecum” with Igor, Society Suckers, Istari Lasterfahrer, Puzzelweazel and DuranDuranDuran.

Homepage MASH
(with mp3 section)

the new cd-mix of the KBAL Sound System. Limited edition: 100 copies only for the cd !!! and in free download for the MP3 !!!

[AKHA 03] Baboon – Banned From The Scene
Format: CD and MP3
Style: Breakcore, Industrial, Hardcore

Tracklisting:

1 Walter Carlos – Title Music From A Clockwork Orange
2 Tapage & Meander – Battle Jellyfish
3 Istari Lasterfahrer – Somewhere Out There
4 Istari Lasterfahrer – Do You Think
5 Senical – En Omgang Mundgodt
6 Low Pitched Killers – Untitled
7 Doormouse – Untitled
8 Base Force One – Welcome To Violence
9 Noize Creator – Chinpo On The Rocks
10 ADC – Sincroindustry
11 Doormouse – So Hard!
12 Noize Creator – Push It! (Unequal 99)
13 Abelcain – Faust (Fausmous Mix)
14 Duran Duran Duran – Hairmetal
15 Subjex – Yadlaloop
16 Eiterherd – Ugla
17 Give Up – Trouble
18 KSI – Untitled
19 Maladroit – Funky Parasite Riddim
20 Dr. Bastardo – How Me The Way
21 Jackal & Hide – The Jackal
22 FFF – Hallways Of The Always
23 FKL – Digital Voice
24 Eiterherd – Daemon (Hakkerz Release)
25 Sickboy – Much Advice Against Everyone
26 Barakafrite – No Dibidibitest
27 Cakebuilder – Necron The Hell God
28 Walter Carlos – Title Music From A Clockwork Orange

download:

>>> in this page <<<

15 NOV steenwijk

15 nov is het zo ver!!!

Night Breaker

met o.a:

FFF vs ASSASSIN
ISTARI LASTERFAHRER
KING PIN
JUNGLE FEVER
GENERAL CHUBY
BRAINSTORM AND BLOWTORCH

@ de buze steenwijk www.buze.nl

schade: 5euro

//partyflock.nl/images/upload/169315_original.gif[/img]­

Saturday 4th of October 2008

KetaCore vs. Not Your Wreck Not Your Crack!

ISTARI LASTERFAHRER (Hamburg, Germany) *

RIOTEER (Tilburg, Netherlands) *

FFF (Rotterdam, Netherlands) *

ASSASSIN (Rotterdam, Netherlands) *

KINGPIN (Netherlands) *

NEWK (Rotterdam, Netherlands) *

THYE (Den Haag, Netherlands) *

Baron Staalhard (Hellegom, Netherlands) *

€ 5,-   22.00 – 04.00